Prof. Mathias Johansen

Mathias Johansen erhielt seine erste fundierte musikalische Ausbildung bei Ekkehard Hessenbruch. Sein Studium begann er 2005 bei Wen-Sinn Yang und setzte es 2008 bei Troels Svane fort. 2011 wurde er als Meisterschüler in die Klasse von Frans Helmerson an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin aufgenommen. 2014 schloss er sein Studium bei Conradin Brotbek an der Musikhochschule Stuttgart ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem in Meisterkursen bei David Geringas, Wolfgang Boettcher, Jens Peter Maintz, Daniel Müller-Schott, Gustav Rivinius, Wolfgang Emanuel Schmidt und Natalia Gutman.

Als Solist trat Mathias Johansen u. a. mit dem Litauischen Nationalorchester unter Gintaras Rinkevičius sowie mit den Berliner Philharmonikern auf. Darüber hinaus arbeitete er in kammermusikalischen Projekten mit Künstlerpersönlichkeiten wie Antje Weithaas, David Geringas und Kalle Randalu zusammen. Sein solistisches Repertoire umfasst u. a. Dvořáks Cellokonzert, Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1, Tschaikowskys Rokoko-Variationen, Elgars Cellokonzert, die Cellokonzerte von Haydn in C und D sowie Saint-Saëns’ Cellokonzert Nr. 1. Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßig bei Festivals wie dem PODIUM Festival Esslingen, dem PODIUM Festival Island, dem Kammermusikfestival Moteleon, dem Zeitkunstfestival, dem Steirischen Kammermusikfestival sowie dem León Chamber Music Festival in Spanien zu Gast. 2014 unternahm er Konzerttourneen in Japan und Norwegen. Er ist Mitglied des Berolina Ensembles sowie des Archos Quartetts.

Seit 2016 ist Mathias Johansen Professor am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. Seine Studierenden wurden mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet und traten bereits im österreichischen Rundfunk auf.

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