PROF. Byol KANG
Die Musik wurde der gebürtigen Salzburgerin als Tochter einer südkoreanischen Komponistin und eines Sängers in die Wiege gelegt. Nach ihrem Umzug ins Rheinland begann Byol Kang im Alter von acht Jahren mit dem Violinspiel. Nur vier Jahre später debütierte sie in der Berliner Philharmonie mit den Berliner Symphonikern und verfolgt seither eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. So gastierte sie bereits in bedeutenden Konzertsälen, wie u.a. in der Carnegie Hall New York, im Konzerthaus Wien, Gewandhaus Leipzig, in der Elbphilharmonie Hamburg, Bremer Glocke und Nürnberger Meistersingerhalle. 2009 gewann Byol Kang als einzige Solistin den Deutschen Musikwettbewerbs und es folgten Preise und Sonderpreise bei Internationalen Violinwettbewerben wie Henri Marteau, Lipizer, Varallo Sesia und Max Rostal. Ausgezeichnet wurde sie ebenfalls vom Londoner Borletti-Buitoni Trust sowie der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, den Hofer Symphonikern und den Nürnberger Symphonikern.
Mit besonderer Hingabe widmet sich Byol Kang der Kammermusik. Engagements in verschiedenen Formationen führten sie zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Verbier Festival, dem PODIUM Festival Esslingen und dem Kammermusikfestival „Spannungen“ in Heimbach, wo auch mehrere live-Mitschnitte ihrer Konzerte entstanden. Im Januar 2015 erschien bei dem Label GENUIN ihre zweite CD „Romantic Impressions“ mit dem Pianisten Boris Kusnezow und Werken von Johannes Brahms, Clara Schumann und Edvard Grieg. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Byol Kang Konzertmeisterin des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Nach Studien in Rostock und Düsseldorf, absolvierte sie 2013 ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Antje Weithaas. Dort unterrichtet sie seit 2022 ihre eigene Klasse.